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Co Working mit der KI: Wenn Mensch und Maschine gemeinsam entwickeln

Erstellt von TÜV AUSTRIA Akademie |

Noch vor wenigen Jahren hätte es Wochen gedauert – heute reicht oft ein Gespräch mit der KI: Digitale Prototypen entstehen nicht mehr zwingend Zeile für Zeile, sondern im Dialog zwischen Mensch und Maschine.

Einen prägnanten Ausblick auf diese neue Form der Zusammenarbeit gab Markus Baier (HARWAY Experience GmbH) beim TÜV AUSTRIA Symposium IT und Datensicherheit am 09.04.2026 in Brunn am Gebirge. In seinem Vortrag stellte er Vibe Coding als Ansatz für KI gestütztes Prototyping vor: Ideen werden in natürlicher Sprache formuliert, die KI übernimmt die Umsetzung, während der Mensch Regie führt. So entstehen funktionsfähige Prototypen in Stunden statt Wochen – bei gleichzeitigem Fokus auf Produktlogik, Qualität und Review. Baier betonte dabei:  „Geschwindigkeit setzt Verantwortung voraus: KI generierter Code muss geprüft und abgesichert werden. Vibe Coding sei daher kein Allheilmittel, aber ein wirkungsvolles Werkzeug, wenn Einsatzbereich und Anforderungen klar definiert sind.“

Über das Symposium IT und Datensicherheit
Ein fachlicher Austausch auf Augenhöhe – Das TÜV AUSTRIA Symposium IT und Datensicherheit bot den Teilnehmer:innen auch in diesem Jahr einen intensiven Fachdialog zu aktuellen Herausforderungen, Chancen und Risiken rund um KI, IT‑Sicherheit und Regulierung. Der Mix aus strategischem Überblick, technischer Tiefe und praxisnahen Beispielen machte deutlich: Künstliche Intelligenz entwickelt sich vom experimentellen Tool zur zentralen Ressource – vorausgesetzt, sie wird sicher, verantwortungsvoll und zielgerichtet eingesetzt. Mit dem Impuls des Vibe Codings zum Abschluss wurde noch einmal klar, wie stark sich Rollen, Prozesse und Denkweisen in der IT verändern. 

Dan Nommensen (Advanced Innovation GmbH) legte den Fokus auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Weitere Vorträge beleuchteten zentrale Aspekte der Cyber‑ und KI‑Landschaft: Alexander Zeppelzauer (TÜV TRUST IT) sprach über Resilienz und Souveränität in der Cybersecurity, während Theodorich Kopetzky (SCC Hagenberg) einen möglichen „Bundes‑LLM“ für die österreichische Verwaltung skizzierte. Martin Novak (TÜV TRUST IT) zeigte praxisnahe Wege zur Umsetzung des Cyber Resilience Act. Wie Cybersicherheit im operativen Alltag gelebt wird, veranschaulichten Bernhard Brenner und Miriam Schaak (Certified Security Operations Center GmbH) mit Einblicken in ein Security Operations Center. Abschließend erläuterte Udo Müller (Digital Excellence GmbH) in einem zentralen Beitrag, wie Unternehmen Digitalisierung und KI strategisch sinnvoll verankern können.

Kontakt

T: +43 (0)5 0454-8000
E: akademie@tuv.at

TÜV AUSTRIA-Platz 1
2345 Brunn am Gebirge

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