Stimmen von Kunden

Die Wirksamkeit unserer Schulungen zeigt sich im Nutzen für unsere Teilnehmer/innen und deren Organisationen. Deshalb freuen wir uns, wenn Sie zufrieden sind und uns weiter empfehlen. 
Wir waren neugierig und haben unsere Teilnehmer/innen zu unseren Ausbildungen befragt. Wie konnten sie unsere Kurse bei ihrer beruflichen Tätigkeit unterstützen? 
Lesen Sie dazu die folgenden Interviews:

Sicherheit

Hr. Richard Mörth hat mit seiner Ausbildung Pionierarbeit geleistet: Er ist einer der ersten zertifizierten Arbeitsschutzmanager in Österreich. Was seine Arbeit ausmacht, erzählt er in diesem Interview.

Herr Mörth, beschreiben Sie sich ein wenig: Wie war Ihr Werdegang bis heute? 
Ich bin gelernter Einzelhandelskaufmann und seit 25 Jahren bei der Billa AG tätig. Begonnen habe ich als Aspirant, dann war ich Marktmanager, und schließlich als Regionalmanager verantwortlich für 12 Filialen in Wien und Umgebung. Seit 2010 bin ich Sicherheitsfachkraft.
Ich bin für ca. 450 Filialen im Osten und Süden Österreichs zuständig und für das E-Commerce-Auslieferungslager in Inzersdorf, von dem aus Kunden beliefert werden, die im BILLA Online Shop bestellt haben. Dort gestalten sich die Aufgabenbereiche gegenüber einer regulären Filiale etwas anders: Wir arbeiten im Schichtbetrieb, auch mit gehörlosen Mitarbeitern/innen, für die besondere Maßnahmen hinsichtlich der Arbeitssicherheit zu treffen waren. 
Ich mache Begehungen und achte darauf, dass Mitarbeiter/innen nicht gefährdet sind, beispielsweise durch Verletzungen an der Wurstschneidemaschine oder durch Rollcontainer oder dem Besteigen von Leitern. Ich sehe mir Evaluierungen an und ob Unterweisungen durchgeführt wurden, darüber hinaus kümmere ich mich um Verbesserungsmaßnahmen. Teilweise bin ich auch in diversen Zentralprojekten eingebunden. Zum Beispiel, wenn neue Schutzausrüstungen und Arbeitsmittel integriert werden sollen. Ich organisiere Erste-Hilfe-Kurse und Kurse für Brandschutzbeauftragte und Sicherheitsvertrauenspersonen. Diese veranstalten wir als interne Schulung in Kooperation mit der TÜV AUSTRIA Akademie. Außerdem erstelle ich Statistiken zu Arbeitsunfällen und Präsentationen zum Jahresbericht in den Vertriebsgebieten – diese Informationen ergehen an die Geschäftsführung. 
Ich lerne in meinem Beruf ständig etwas Neues dazu und muss mich aufgrund der Normenänderungen immer auf dem Laufenden halten. Außerdem gefällt mir, dass ich den Dienstgeber in Angelegenheiten des ArbeitnehmerInnenschutzes unterstützen kann und Verbesserungsvorschläge auch angenommen werden. Die Unterstützung der Firma ist sehr groß und ich kann selbstständig arbeiten.

Welche Ausbildung haben Sie dazu bei der TÜV AUSTRIA Akademie besucht?
Die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten und die Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft. 2017 habe ich die Ausbildung zum zertifizierten Sicherheitsbeauftragten gemacht, das ist einer der Puzzleteile für die Ausbildung zum zertifizierten Arbeitsschutzmanager. Dazu gehört auch die Ausbildung zum zertifizierten Sicherheitsauditor, die ich ebenfalls absolviert habe und der Kurs ‚Arbeitsschutz-Managementkompetenz‘. Ich bin daher einer der ersten zertifizierten Arbeitsschutzmanager in Österreich. Die Ausbildung ist jedem zu empfehlen, teilweise ist es eine gute Auffrischung, aber auch viel Neues wird hier gelehrt, zum Beispiel über die neue ISO 45001. 
Außerdem besuche ich jedes Jahr den TÜV AUSTRIA Sicherheitstag.

Wie konnte Sie Ihre Ausbildung an der TÜV AUSTRIA Akademie bei Ihrer beruflichen Tätigkeit unterstützen?
Sehr, da die Normenänderung auch den Dienstgeber jetzt stärker in die Pflicht nimmt und dieser informiert werden muss. Wir haben einige Gruppenarbeiten und Rollenspiele im Kurs gemacht, die mir im Umgang mit den Mitarbeitern sehr helfen. Und die Vortragenden sprechen nicht nur über Arbeitssicherheit, sie wissen auch, wovon sie sprechen – sie tragen sehr praxisnah vor. Ich habe zu den anderen Teilnehmern auch Kontakt und treffe sie am TÜV AUSTRIA Sicherheitstag, was sehr erfreulich ist, da wir uns dort immer wieder austauschen können.

Danke für's Gespräch.

Der Kurs zum Interview: Ausbildung zum/r zertifizierten Arbeitsschutzmanager/in TÜV®

Gerhard Loibl ist als Sicherheitsfachkraft dafür zuständig, dass die Mitarbeiter/innen gesund in die Arbeit gehen und gesund nach Hause. Welche Ausbildungen er dafür gemacht hat, erzählt er in diesem Interview. So viel vorab: Die Liste ist lang.

Herr Loibl, beschreiben Sie sich ein wenig. Wie war Ihr Werdegang bis heute?
Mein Name ist Gerhard Loibl und ich arbeite seit 6 Jahren bei Caverion Österreich GmbH. Caverion ist einer der führenden Anbieter für Gebäudetechnik und Anlagenbau mit 11 Niederlassungen in Österreich. Ich komme ursprünglich aus der Elektrotechnikbranche, war Monteur, Montageleiter, Projektleiter. Bei Caverion war ich zuerst ebenfalls in der Elektrotechnik und habe dann die Chance bekommen, als
Sicherheitskraft zu arbeiten. Ich habe die Herausforderung gerne angenommen – mir gefällt die Abwechslung. Außerdem ist es mir wichtig, die Mitarbeiter/innen für Gefahren zu sensibilisieren. Ich mache ihnen bewusst, dass es nicht um die Statistik geht, sondern um ihre eigene Gesundheit. 

Als Sicherheitsfachkraft bin ich unter anderem zuständig für Baustellenbegehungen bei kleinen Serviceprojekten bis hin zu großen Bauvorhaben, wie dem DC Tower in Wien. Ich zeige Sicherheitsmängel auf und bereite Betriebsanweisungen, Prozessbeschreibungen und Evaluierungen vor. Ich berate und unterstütze die Mitarbeiter vor Ort, wenn sie sich wegen einer potentiellen Gefahr nicht sicher sind. Wir versuchen Arbeitsunfälle natürlich nicht nur mit Persönlicher Schutzausrüstung zu verhindern, auch präventive Maßnahmen technischer und organisatorischer Natur gehören zu meinem Aufgabengebiet. Und wir kommunizieren den Mitarbeiter/innen die SGU-Nachrichten, wenn sich etwas geändert hat. So haben alle denselben Wissensstand.

Welche Ausbildungen haben Sie in der TÜV AUSTRIA Akademie besucht?
Ich bin in meinem Unternehmen nicht nur für die Sicherheit zuständig, sondern auch für die Gesundheit und den Umweltschutz. Ich habe dafür zuerst den Kurs zur Sicherheitsfachkraft absolviert, dann die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten und die Auffrischung dazu. Außerdem habe ich noch die Ausbildung zum Abfallbeauftragten besucht, die Ausbildung zum Qualitätsmanager und internen Auditor, weiters die Ausbildung zum Aufzugs- und Hebeanlagenwärter, das Refreshing zur Sicherheitsfachkraft, dann noch das Update zur ISO 9001:2015 und der jährliche TÜV AUSTRIA Sicherheitstag ist ein Fixpunkt in meinem Terminkalender. Es gilt stets den Wissensdurst zu stillen!

Wie konnte Sie die Ausbildung bei Ihrer berufl ichen Tätigkeit unterstützen?
In der Ausbildung ist eine enge Beziehung zu den Referenten und auch den Teilnehmern entstanden. Wir veranstalten Treffen in den Firmen anderer Teilnehmer und tauschen uns regelmäßig aus. Das ist hilfreich, weil jeder andere spezifische Fachgebiete hat; bei Bedarf kann man sich an die Kollegen wenden. Was ich nicht weiß, schlage ich auch manchmal in den Unterlagen nach, die wir in der Ausbildung bekommen haben. Außerdem habe ich gelernt, dass man aus Verordnungen keine Romane machen, sondern sich kurzhalten und verständlich bleiben soll, wenn es um gezielte Maßnahmen geht.

Woran können Sie sich während der Ausbildung besonders gut erinnern?
An die Referenten, die aus der Praxis kommen, und die realitätsnahen Vorträge. Wir waren unter anderem im Prüfzentrum, um ein Begehungsprotokoll zu erstellen und eine Evaluierung durchzuführen. Das homogene Miteinander hat mir gut gefallen, die Vortragenden gehen auf spezifische Themen aus dem eigenen Alltag gut ein.

Danke für's Gespräch.

Der Kurs zum Interview: Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft

Technik

Elisabeth Geiger ist sehr vielseitig: Sie kennt sich mit Medizintechnik aus, mit Elektrotechnik und auch mit Bauplanung. Ihre Ausbildung war genauso weitläufig – im Interview erzählt sie darüber.

Frau Geiger, beschreiben Sie sich ein wenig: Wie war Ihr Werdegang bis heute?
Ich habe Medizintechnik studiert und in einem öffentlichen Krankenhaus im Bereich Projekte und Investitionsmanagement angefangen. Dann ist eine Stelle bei der Humanomed Gruppe in der Abteilung Technik und Bau frei geworden. Ich habe den Bereich Medizintechnik für alle Reha- und Gesundheitszentren und Privatkliniken übernommen. Meine Arbeit besteht darin, Instandhaltungen und Reparaturen zu veranlassen, Teststellungen zu organisieren und Angebote bei Neuanschaffungen einzuholen. Außerdem habe ich den gesamten Bestellprozess über und leite den Rechnungsablauf in die Wege. Ich koordiniere bei der Planung eines Neu- oder Umbaus die elektrischen und sanitären Installationen der für die Medizintechnik relevanten Anlagen. Außerdem habe ich ein Auge auf die sanitätsbehördlichen Auflagen – von der Hygiene im OP, über die Lüftung bis hin zur Ausführung von Bodenbelägen. Nebenbei leite ich Projekte in unseren Häusern und gestalte die Prozesse für die ISO 9001:2015 mit. 

Es gibt keinen Tag wie den anderen, das ist auch das, was mir an der Arbeit am meisten Spaß macht. Ich kann vieles mitgestalten und habe dabei viel Handlungsspielraum. Ich bin jeden Tag in einem anderen Gesundheitsbetrieb, arbeite überwiegend mit der Haustechnik zusammen, aber auch sehr viel mit den Ärzten und dem Pflegepersonal. Des Weiteren habe ich viel Kontakt mit externen Firmen bei denen wir sowohl Geräte kaufen, als auch mit ihnen gemeinsame Projekte abwickeln. 

Welche Ausbildung haben Sie dazu bei der TÜV AUSTRIA Akademie besucht?
Den Kurs‘ Planung, Errichtung und Prüfung von Starkstromanlagen in Krankenhäusern‘, damit ich weiß, warum ich im Krankenhaus welche Zusatzversorgungen brauche, wie man diese errichtet und was bei Notstromaggregaten wichtig ist. Dies ist eine gute Hintergrundinformation für meinen Beruf, obwohl ich selbst keine Starkstromanlagen installiere – dieses Wissen ist essenziell für meine Arbeit. 
Außerdem habe ich an den Kursen ‘Das österreichische Medizinproduktegesetz und seine Verordnungen‘ sowie ‘Die österreichische Medizinprodukte-Betreiber-Verordnung‘ teilgenommen – beides natürlich sehr normenlastige Themen, welche aber die Grundlage für meine Tätigkeit bilden. 

Darüber hinaus habe ich die Ausbildung ‘Risikomanagement für Medizinprodukte in IT-Netzwerken nach EN 80001-1‘ absolviert und ‘Blackout: Vorbereitung für den Ernstfall‘, einen Kurs, den ich wichtig und spannend finde, gerade im klinischen Bereich. Letzte Woche habe ich den Kurs ‘Wiederholungsprüfungen und Prüfung nach Instandsetzung von medizinischen elektrischen Geräten‘ besucht. Da habe ich gelernt, wie man Messkontrollen und Funktionsüberprüfungen durchführt bzw. welche Normen dem zu Grunde liegen. Das wende ich in meinem Beruf zwar nicht direkt an, aber es ist trotzdem gut, dass ich mich auskenne. Ich kann das Wissen indirekt anwenden und dieses Wissen ist mir sehr wichtig. 

Wie konnte Sie Ihre Ausbildung an der TÜV AUSTRIA Akademie bei Ihrer beruflichen Tätigkeit unterstützen?
Bevor ich ein Medizinprodukt beschaffe, müssen viele Fragen geklärt werden: zum Thema Wartungsintervalle, sicherheitstechnische Kontrollen, mögliche Ersatzgeräte zur Reparaturüberbrückung, Bedienungsanleitungen, Konformitätserklärungen. Die Kurse sind Gold wert, weil ich direkt Fragen zu spezifischen Fällen aus der Praxis stellen kann. Die Referenten kommen aus dem Anwendungsbereich und haben das technische Know-how. Sie bekommen den technischen Wandel mit, behandeln dadurch aktuelle Themen und können kompetent auf Problemstellungen eingehen. Man kann durch diese Kurse und Weiterbildungen nur gewinnen! 

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Der Kurs zum Interview: Das österreichische Medizinproduktegesetz und seine Verordnungen
 

Christian Weisgram ist der verantwortliche Facility Manager bei Opel Wien GmbH. In diesem Interview erzählt er, welche technische Ausbildung er dafür gebraucht hat und warum seine Arbeit generationenübergreifend ist.

Herr Weisgram, beschreiben Sie sich ein wenig: Wie war Ihr Werdegang bis heute?
Ich habe 1987 bei Opel die Lehre als Anlagenmonteur begonnen und bin somit seit 31 Jahren im Unternehmen tätig. Mein Vater war 20 Jahre im Unternehmen, mein Schwager ist seit 36 Jahren hier und mein Sohn nun das 4. Jahr – 3 Generationen meiner Familie waren und sind für Opel Wien GmbH tätig.
Ich habe im Unternehmen viele Abteilungen kennengelernt, war zuerst Instandhalter, in der Logistik, in der Produktion und auch als Führungskraft tätig. Nach zwei hausinternen Assessment-Centern bin ich 2014 schließlich zu meinem Ursprung zurückgekehrt: Seit 4 Jahren bin ich der Facility Manager des Opel-Werkes in Wien. Meine Mannschaft und ich sind für alle nichtproduktiven Anlagen zuständig, also für die Energieversorgung, die Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Sanitäranlagen. 
Prinzipiell besteht meine Arbeit aus vielen Meetings, vor allem am Vormittag – ich bleibe in Kontakt mit allen Ebenen, vom Top-Management bis hin zum Lehrling. Das ist es auch, was mir an der Arbeit besonders gut gefällt: Die Kommunikation mit allen Kolleg/innen, Mitarbeiter/innen und dem Management. 

Welche Ausbildung haben Sie in der TÜV AUSTRIA Akademie besucht?
Den Kurs „Schaltberechtigung für elektrische Anlagen“. Wir haben eine 20.000 Volt Anlage am Dach, die 56 verschiedene Trafos einspeist und die gesamte Energieeinspeisung für das ganze Werk übernimmt. Um diese Anlage schalten und walten und im Notfall das ganze Werk herunterfahren zu können, braucht es eine eigene, anlagenbezogene Ausbildung. Diese haben wir im Rahmen eines firmeninternen Kurses der TÜV AUSTRIA Akademie im Jahr 2011 gemacht. 2015 haben wir dazu die Wiederholungsprüfung gemacht, weil die Schaltberechtigung nach 4 Jahren verfällt. 
Der Kurs war in einen Theorie- und einen Praxisteil aufgeteilt, die Prüfung erfolgte zuerst schriftlich, dann an der Anlage selbst. Dazu haben wir einen Trafo vor dem Prüfer in Schutzbekleidung geschaltet. Im Moment sind wir 4 Personen im Unternehmen, die das Zertifikat zur Schaltung der Anlage haben.

Wie konnte Sie die Ausbildung bei Ihrer beruflichen Tätigkeit unterstützen?
Im Ernstfall kann ich ruhig und besonnen bleiben: Dazu verhalf mir nicht nur die Ausbildung, sondern auch die Schaltung in Eigenregie: Ein-, zweimal im Jahr testen wir das Erlernte, um in Übung zu bleiben.

Woran können Sie sich während der Ausbildung besonders gut erinnern?
Die Abläufe des Schaltens bleiben gut im Kopf. Es gibt eine Menge Schritte bis hin zum Schaltvorgang – Persönliche Schutzausrüstung anziehen, entsichern, messen. Man muss diese Prozesse haargenau einhalten, um Schadensfälle zu vermeiden. Diese Schritte sehe ich immer noch geistig vor mir.
Auch an den Referenten kann ich mich noch gut erinnern, da er das Schalten der Anlage sehr genau nahm. Aber gerade diese Genauigkeit hat mir beim Lernen geholfen.

Danke für's Gespräch.

Der Kurs zum Interview: Ausbildung zum/r zertifizierten Facility Manager/in TÜV®

 

Thomas Hartmann ist Klimakompetenzträger bei den Technischen Services der ÖBB. Sein Beruf ist mit dem des Animateurs vergleichbar – er ist genau wie im Urlaub für das gute Klima zuständig. Dazu hat er unter anderem eine Ausbildung bei der TÜV AUSTRIA Akademie absolviert. Wie er sein Wissen im beruflichen Alltag nützt, erzählt er in diesem Interview.

Herr Hartmann, beschreiben Sie sich ein wenig. Wie war Ihr Werdegang bis heute?
Ich habe 15 Jahre lang bei der Firma Liebherr als Anlagenmonteur gearbeitet, dann 5 Jahre die Abendschule besucht und mich durch zusätzliche Ausbildungen weiter entwickelt. Seit 11 Jahren bin ich bei ÖBB-Technische Services GmbH, zuerst als Klimatechniker und jetzt als Klimakompetenzträger. Das heißt, ich bin verantwortlich für die Klimaanlagen und Heizungen in den Zügen der ÖBB. Ich bin also für die Wartung der Anlagen zuständig, für die Aufarbeitung und die Materialbeschaffung sowie für die Klimaanlagen sämtlicher Neufahrzeuge,. Außerdem sitze ich im österreichischen Normungsausschuss für Klimanormen, bin Delegierter für Österreich im europäischen Normungsausschuss und seit 4 Jahren Vorsitzender von EuroSpec  Air conditioning der europäischen Bahnen. 
Mein Aufgabengebiet ist sehr vielseitig, genau das Richtige für ein Technikerherz wie meines. Ich könnte mir nie vorstellen etwas Anderes zu tun als Klimaanlagen zu entwickeln und zu warten.
  
Sie haben unter anderem dafür die Ausbildung zum/r zertifizierten Sachkundigen für den Umgang mit natürlichen Kältemitteln in der TÜV AUSTRIA Akademie absolviert. Erzählen Sie uns darüber.
Ich habe gelesen, dass es die Zertifizierungsmöglichkeit gibt. Ich als Kompetenzträger muss natürlich alle Zertifizierungen haben, vor allem, um das Unternehmen in eine ‚grüne‘ Zukunft zu lenken. Die natürlichen Kältemittel helfen mir dabei, das Unternehmen in diese Richtung zu führen. Sie haben den Vorteil, dass sie aus der Natur kommen, und wenn sie wieder in die Natur zurückgehen, sollten die Gefahren für die Umwelt gering sein. Brennbare Kältemittel wie beispielsweise Propan kamen für Züge aber aus Sicherheitsgründen nicht in Frage, deswegen forcieren wir den Umstieg auf das natürliche Kältemittel CO2. 

Wie konnte Sie die Ausbildung bei Ihrer Arbeit unterstützen?
Die Anforderungen und Auflagen bei den ÖBB sind sehr hoch. Die Ausbildung konnte mir dabei helfen, verschiedene Kältemittel, die Eigenschaften des Kältemittels und den Umgang damit sowie die Be- und Entlüftung kennenzulernen und damit auch arbeiten zu können. Das half mir dabei, später eine Auswahl zu treffen und Kältemittel von vornherein auszuschließen. 

Woran können Sie sich besonders gut erinnern?
An die Referent/innen. Herr Ing. EUR-Ing. Holzinger, der auf dem Gebiet sehr bewandert ist. Und Frau Ing. Moosbacher, die ich auf den Kälte-Klimafachtagen wieder getroffen habe. Ein weiterer Vorteil war, sich mit Gleichgesinnten in den Pausen über die Herausforderungen des beruflichen Alltags auszutauschen, obwohl die meisten Kollegen mit Gewerbekühlung zu tun hatten und dort die Anforderungen ganz anders sind. Trotzdem fand ich die Gespräche immer interessant. 

Danke für's Gespräch.

Der Kurs zum Interview: Kälte- und Klimatechnik in Theorie und Praxis

Umwelt

Stephan Piringer trägt im Unternehmen eine Vielzahl diverser Verantwortungen: Produktentwicklung, Arbeitssicherheit, Gewerbeordnung und Umwelt. Letzteres ist ihm auch privat ein großes Anliegen, mehr bewirken kann er allerdings im Job.

Herr Piringer, beschreiben Sie sich ein wenig. Wie war Ihr Werdegang bis heute?
Am TGM, einer HTL in Wien, habe ich im Rahmen meiner Ausbildung zum Kunststoff- und Umwelttechniker an einem Projekt für die Klinger Dichtungstechnik gearbeitet. Das Unternehmen ist Teil der global operierenden KLINGER Gruppe, welche unter anderem Dichtungswerkstoffe entwickelt, herstellt und weltweit exportiert. Die Zusammenarbeit verlief äußerst erfolgreich und ich wurde daraufhin vor nunmehr fast 20 Jahren übernommen. Begonnen habe ich dort mit einem leeren Rucksack an Kompetenzen, welcher sich langsam, aber stetig gefüllt hat: Ich begann als Entwicklungsassistent, habe im weiteren Verlauf das Materialprüflabor übernommen, bin ins Management aufgestiegen und bin mittlerweile weltweit für die Produktentwicklung verantwortlich. Mein Kompetenzen-Rucksack füllte sich aber noch weiter: Vor zwei Jahren bin ich zum gewerblichen Geschäftsführer bestellt worden und zeitgleich noch zusätzlich mit den Bereichen Umwelt und Arbeitssicherheit betraut worden. Diese Kombination ergibt sich daraus, dass die Gewerbeordnung und das Umweltrecht in unserem Fall thematisch eng miteinander verknüpft sind. Die Umweltberichterstattung an Behörden und interessierte Parteien, interne und externe Audits, Umweltprojekte und umweltrelevante Schulungen fallen hier in meinen Aufgabenbereich. Ferner mache ich wöchentlich Rundgänge über das Werksgelände, da Umweltmanagement meines Erachtens nach in einem Industriebetrieb auch direkt am Ort des Geschehens stattfinden soll.
 
Umwelt ist mir auch privat ein großes Anliegen. Allerdings hat mein Einsatz im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit einen erheblich größeren Einfluss auf Umweltleistungen als im Privatbereich. Persönliche Maßnahmen im privaten Umfeld wie beispielsweise Mülltrennung oder Umstieg auf Ökostrom haben bei einer Umsetzung im industriellen Unternehmen eine bei weitem höhere Hebelwirkung. So ergab ein Umstieg auf 100% Wasserkraft im Betrieb eine Reduktion von 400 Tonnen CO2 Emissionen pro Jahr. Diese Dimension ist im reinen Privatbereich einfach nicht realisierbar.  Solche Erfolgserlebnisse machen meine Arbeit wirklich sinnvoll und befriedigend. 

Welche Ausbildung haben Sie in der TÜV AUSTRIA Akademie besucht?
Da ich eine große Verpflichtung übernommen habe, wollte ich mich in dem mir anvertrauten Fachbereich Umwelt auch bestmöglich auskennen – da kam die TÜV AUSTRIA Akademie ins Spiel. Um mein Fachwissen zu ergänzen, habe ich in den vergangenen 2 Jahren eine Vielzahl an Seminaren dort besucht: die Ausbildung zum Umweltbeauftragten und internen Umweltauditor, die Grundlagen zur Abfallwirtschaft, das Seminar Umweltmanagementsysteme und Umweltaudits, den Tag der Umwelt- und Abfallbeauftragten und das Energieaudit. 

Wie konnte Sie die Ausbildung an der Akademie bei Ihrer beruflichen Tätigkeit unterstützen?
Die durch die TÜV AUSTRIA Akademie in Form von Seminaren angebotene Unterstützung war enorm. Für mich als Quereinsteiger im Bereich Umwelt kam das Angebot zur richtigen Zeit in der richtigen Qualität. Meistens suche ich nach einem Kurs, weil gerade ein spezielles Thema akut drängt – wenn es da erst in eineinhalb Jahren den passenden Kurs dafür gäbe, dann wäre das bei weitem zu spät. Die kurzen Intervalle, in denen die richtigen Seminare angeboten werden, kommen unserer schnelllebigen Zeit sehr entgegen. 

Gibt es etwas, was Sie anderen Teilnehmer/innen der Ausbildung sagen möchten?
Sehen wir uns den Fortschritt der letzten 200 Jahre an: In der Zeit der industriellen Revolution trieb Dampf die Welt an. Dann kamen die Dienstleistungen und wo stehen wir heute? Mitten in der Informationsgesellschaft. Heute treibt nicht mehr der Dampf die Welt an, sondern Wissen und Information. Know-how durch stetige Weiterbildung ist daher wichtiger denn je. Jedem, dem es ermöglicht wird, ein Seminar zu besuchen, sollte dies als Privileg und Chance betrachten. Sich der Fort- und Weiterbildung zu verwehren hingegen stellt ein Risiko dar. 

Danke für's Gespräch

Der Kurs zum Interview: Ausbildung zum/r zertifizierten Umweltbeauftragten TÜV®

Martin Kotrbelec achtet darauf, dass interne Vorgaben der STRABAG SE eingehalten werden. Er auditiert und optimiert Managementsysteme. Seine einzige Regelmäßigkeit ist die Veränderung. Welche Ausbildungen er absolviert hat, erklärt er in diesem Interview.

Herr Kotrbelec, erzählen Sie etwas über sich. Wie war Ihr Werdegang bis heute?
Ich bin eigentlich Maschinenschlosser, habe später aber die HTL absolviert: Wirtschaftsingenieur mit Schwerpunkt Qualitätsmanagement. Ich bin seit 16 Jahren bei der TPA Gesellschaft für Qualitätssicherung und Innovation, die im Konzernverbund der STRABAG SE eine unabhängige Labororganisation bildet und auch das Thema integrierte Managementsysteme für den Konzern koordiniert. Ich betreue mittlerweile ganz Österreich zum Thema Managementsysteme: ISO 9001, ISO 14001, OHSAS, bis hin zu Sonderzertifizierungen. In Österreich bin ich auch für das Energiemanagement zuständig, ein sehr spannendes Thema mit vielen Möglichkeiten und viel Potential. Wir versuchen, hier mit Projekten einen Beitrag zur Ökologie zu leisten, beispielsweise mit Photovoltaik-Anlagen, LED-Beleuchtung auf Kränen, Recycling von Baustoffen, aber auch der Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bezüglich Energieeinsparung. Außerdem unterstütze ich den gesamten Balkan- und Adriaraum bezüglich Zertifizierungsfragen und Audits.

Diese Abwechslung ist es auch, die mir an meinem Beruf so gefällt. Ich habe ganz unterschiedliche Projekte: Einmal im Bereich Facility Management, dann wieder im Tunnelbau. Einmal bin ich bei einer Kanalreinigungsfirma, dann bei einem Autobahnprojekt oder bei der Asphaltierung einer Einfahrt eines Privathauses. Bei allen großen Projekten werde ich als Auditor angefordert, da sieht man ganz unterschiedliche Bereiche.

Welche Ausbildung haben Sie bei der TÜV AUSTRIA Akademie besucht?
Ich habe die Ausbildung zum Umweltmanager besucht, den Kurs zum Umweltauditor, die Ausbildung zum Energiebeauftragten, auch im Bereich Arbeitssicherheit habe ich einen Kurs besucht. Die Normanforderungen der ISO 9001:2015 habe ich ebenfalls in der TÜV AUSTRIA Akademie vertieft. Zusätzlich haben wir ein Refreshing für Umweltbeauftragte und Qualitätsbeauftragte absolviert – als Inhouse Training, maßgeschneidert auf unsere Bedürfnisse.

Die Praxisnähe war ausschlaggebend dafür, dass wir uns für die TÜV AUSTRIA Akademie entschieden haben. Man merkt, dass die Vortragenden aktiv tätig sind. Sie können Fragen zu einem Fachthema auch beantworten, wenn die Anforderungen anders sind. Wir als Konzern haben im Unterschied zu einem mittelständischen Betrieb andere Kundinnen und Kunden, Bauaufsichten, Projekte, Subunternehmen, Lieferfirmen. Hut ab vor den Vortragenden, die spezifischen Fragen trotzdem beantworten konnten und auf unsere Schwerpunkte eingegangen sind.

Wie hat Ihnen die Ausbildung im beruflichen Alltag geholfen?
Sowohl in den Inhouse Trainings, als auch den externen Trainings kann man sich gut mit Leuten austauschen. Bei den Inhouse Trainings können Lösungsvorschläge für dieselben Problemstellungen von Kolleginnen und Kollegen kommen, die ebenfalls bereits mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert waren. Durch diese aktive Kommunikation und die Zusammenarbeit kann man als Unternehmen einen Mehrwert gewinnen.

Die Referenten haben uns neue Blickwinkel eröffnet und neue Inputs geliefert.

Gibt es etwas, was Sie anderen Teilnehmer/innen der Ausbildung sagen möchten?
Fragen Sie aktiv! Die meisten Fragen, die Sie stellen möchten, wollten andere auch schon stellen und haben sich nicht getraut. Trauen Sie sich! Die Vortragenden können Ihre Fragen beantworten und wenn sie es nicht können, wissen sie, wen sie bei TÜV AUSTRIA fragen können – da es dort viele Spezialistinnen und Spezialisten gibt, bekommen Sie Ihre Antwort.

Danke für's Gespräch.

Der Kurs zum Interview: Ausbildung zum/r zertifizierten internen Umweltauditor/in TÜV®

DI Therese Daxner MSc ist Gründerin und Geschäftsführerin der Daxner & Merl GmbH. Letzten Sommer hat sie in der TÜV AUSTRIA Akademie die Ausbildung zur zertifizierten Umweltmanagerin absolviert. Wie sie das Wissen aus dem Kurs in ihren berufl ichen Alltag integriert, erzählt sie in diesem Interview.

Bitte beschreiben Sie sich, Frau DI Daxner: Wie war Ihr Werdegang bis heute?
Ursprünglich aus Oberösterreich stammend habe ich nach der Matura auf der Universität für Bodenkultur in Wien und in Prag studiert. Direkt nach meinem Studienabschluss startete ich als Beraterin bei dem deutschen Software- und Beratungsunternehmen thinkstep. Vor zwei Jahren gründeten mein Kollege Adolf Merl und ich dann die Daxner & Merl GmbH. Gemeinsam haben wir es uns zum Ziel gemacht, Organisationen möglichst ganzheitlich und innovativ zu unterstützen.

Wofür ist Ihr Unternehmen zuständig?
Wir beraten zumeist produzierende Betriebe in punkto Umweltmanagement und Nachhaltigkeit. Dabei betrachten wir die gesamte Wertschöpfungskette ganzheitlich und errechnen mittels Ökobilanzen nicht nur die direkten Emissionen des Unternehmens, sondern auch den Gesamtverbrauch und Emissionen aus Materialfüssen, der Energieversorgung und einzelnen Prozessschritten bis hin zu Recyclingpotentialen. Die neue ISO 14001:2015 fordert genau das: eine Umweltbetrachtung über das Werkstor hinaus.

Sie haben die Ausbildung zur zertifizierten Umweltmanagerin in der TÜV AUSTRIA Akademie gemacht. Erzählen Sie uns darüber.
Wir haben uns im Zuge der Ausbildung mit Umweltmanagementsystemen, Umweltrecht, Abfallwirtschaft und gefährlichen Stoffen beschäftigt. Besonders hat mich dabei die Aktualisierung der ISO 14001:2015 interessiert und wie diese ‚Burden Shifting‘ – die eigenen Lasten an andere weiterzureichen – vermeidet, indem die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus gefordert wird. Das ist es, was ich an meiner Arbeit schätze: das interdisziplinäre, ganzheitliche Verständnis – man muss sich mit vielen Materialien beschäftigen, mit unterschiedlichen Transportmöglichkeiten und Technologien. Die verschiedenen Fragestellungen sind zwar eine Herausforderung, machen die Arbeit jedoch so vielseitig.

Wie konnte Sie die Ausbildung bei Ihrer Arbeit unterstützen?
Die TÜV AUSTRIA Akademie hat mir eine praktische Vertiefung dessen geboten, was ich schon im Studium gelernt habe. Ich bin jetzt beispielsweise wieder am aktuellen Stand, was jüngste Entwicklungen umweltrechtlicher Rahmenbedingungen betrifft. Die Verbindung zwischen klassischem Umweltmanagement und dem erweiterten Fokus der ISO 14001:2015 auf eine ganzheitliche Betrachtungsweise ist für mich nun klarer umsetzbar. Diese holistische Sichtweise ist es auch, die bei meiner Arbeit gefordert ist. Ich beschäftige mich täglich damit,
ganz unterschiedliche Branchen zu beraten, indem ich Daten zu Energie- und Materialströmen sammle und in ein Softwaremodell gieße. Damit ist es möglich, Ökobilanzen effizient zu berechnen und die Umweltleistung eines Unternehmens oder Produktes quantifizierbar und somit sichtbar zu machen.

Woran können Sie sich aus Ihrer Zeit der Ausbildung besonders gut erinnern?
Für mich war es sehr spannend, mit Teilnehmer/innen aus verschiedensten Branchen über das Thema Umweltschutz zu diskutieren. Von der Elektrotechnik, Kunststoffindustrie bis zum Luftverkehr – überall gibt es andere Herausforderungen und Lösungsansätze. Ich habe persönlich auch Kontakte geknüpft und einen Kollegen am Tag der Umwelt- und Abfallbeauftragten wiedergesehen – man freut sich, wenn man sich wieder über den Weg läuft.

Danke für's Gespräch.

Der Kurs zum Interview: Ausbildung zum/r zertifizierten Umweltmanager/in TÜV®

Qualität

Harald Kraushofer hat in der TÜV AUSTRIA Akademie keine Ausbildung gemacht. Er hat einen zweiten Beruf erlernt. Welcher das ist, beschreibt er in diesem Interview.

Herr Kraushofer, beschreiben Sie sich ein wenig. Wie war Ihr Werdegang bis heute?
Ich bin Maschinenschlosser und seit 1981 bei der ÖBB in verschiedenen Bereichen tätig: Ich war in der Produktion, bei der Metallbearbeitung, bei der Holzbearbeitung, in der Kunststoffverarbeitung. Das Thema Umwelt war aber immer schon mein Steckenpferd. Als eine Stelle als Umweltkoordinator frei wurde, habe ich mich beworben und bin genommen worden. Heute bin ich fachlicher Leiter des Umweltteams bei der ÖBB-Technische Services GmbH. Das Unternehmen ist mit ca. 3500 Mitarbeitern dafür zuständig, die Schienenfahrzeuge zu servicieren, zu warten und zu reparieren. Als Leiter des Umweltteams prüfe ich beispielsweise die eingesetzten Stoffe auf Umweltverträglichkeit und bringe Verbesserungsvorschläge bei Begehungen vor Ort.

Außerdem bin ich zentraler Auditkoordinator der ÖBBTechnische Services GmbH. In dieser Funktion bin ich zuständig für Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von internen und externen Audits. 

Ich bin sehr viel unterwegs, um Audits durchzuführen. Die Abwechslung und die Arbeit mit Menschen machen mir besonders Spaß. Das war auch Teil einer der Ausbildungen, die ich absolviert habe: Kommunikation ist ein wichtiger Punkt, der mir bei der Arbeit sehr hilft.

Welche Ausbildungen haben Sie in der TÜV AUSTRIA Akademie besucht?
Ich habe die Ausbildung zum Umweltmanager absolviert, danach den IMS-Manager, so konnte ich zusätzlich zum Umweltthema auch die Themen Qualität und Sicherheit einbeziehen. Danach habe ich die Ausbildung zum internen und externen Auditor gemacht, was ich ebenfalls brauchen kann, da ich als interner Auditor tätig bin. Hier betrachte ich auch das Thema Qualität hinsichtlich der Erfüllung von Normforderungen. Besonders gut hat mir die Staffelung der Ausbildung gefallen. Dadurch hatte ich mehr Zeit neben dem Beruf, Neues zu lernen und zu verarbeiten.

Wie konnte Sie die Ausbildung an der Akademie bei Ihrer beruflichen Tätigkeit unterstützen?
Ich hatte schon praktische Erfahrung, aber die komprimierte Ausbildung ist doch anders – ich habe mit 50 Jahren noch einen
Beruf gelernt, einen weiteren Beruf neben meiner Ausbildung zum Maschinenschlosser damals. Die erlernten Grundlagen brauche ich in
meinem Job jeden Tag. Die Vereinigung von Theorie und Praxis ist für meine Arbeit sehr nützlich.

Woran können Sie sich während der Ausbildung besonders gut erinnern?
An die lockere Atmosphäre, an das hohe Niveau der Vortragenden und an den Blick über den Tellerrand. Ich tausche mich bei Herausforderungen im beruflichen Alltag immer noch mit anderen Teilnehmer/innen aus, die in den unterschiedlichsten Bereichen arbeiten und dennoch mit denselben Problemstellungen konfrontiert sind. Das Netzwerk ist mir nachhaltig geblieben. Das und ein Gruppenfoto, das während der Ausbildung entstanden ist. Es hängt immer noch in meinem Büro.

Danke für's Gespräch.

Der Kurs zum Interview: Upgrade zum/r zertifizierten IMS-Manager/in

Christian Ertl ist unter anderem Qualitätsmanager beim Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs Floridsdorf-Donaustadt. Dazu hat er zwei Ausbildungen bei der TÜV AUSTRIA Akademie besucht. Wie er das Wissen aus den Kursen in seinen beruflichen Alltag integriert, erklärt er in diesem Interview.

Bitte beschreiben Sie sich ein wenig, Herr Ertl. Wie war Ihr Werdegang bis heute?
Ich habe eine kaufmännische Schulausbildung absolviert, war als Revisor und auch als Berufsdetektiv tätig, bevor ich beim Samariterbund Floridsdorf-Donaustadt begann. Hier bin ich durch Fort- und Weiterbildung auf das Thema Qualitätsmanagement aufmerksam geworden. Heute bin ich für das Integrierte Managementsystem (IMS) als Qualitätsmanager verantwortlich und bin überdies als Organisationsleiter unseres Sicherheitstechnischen Zentrums, Sicherheitsvertrauensperson, Brandschutz- sowie Abfallbeauftragter beschäftigt.

Sie haben in der TÜV AUSTRIA Akademie die Ausbildung zum zertifizierten Qualitätsmanager gemacht. Erzählen Sie uns darüber.
Es war Wunsch der Geschäftsführung, ein Qualitätsmanagementsystem zu implementieren. Da ich davor bereits Erfahrungen als Revisor sammeln durfte, war mir die Materie nicht ganz so fremd, obwohl der Zugang ein anderer war. Ich habe daher die Ausbildung zum Qualitätsbeauftragten gemacht. Diese hat mich so inspiriert, dass ich auch die Ausbildung zum Qualitätsmanager absolvierte. 

Wie konnten Sie die Ausbildungen bei Ihrer Arbeit unterstützen?
Mit der Implementierung des IMS haben wir beim Samariterbund Floridsdorf-Donaustadt ein Alleinstellungsmerkmal im Rettungsdienst erreicht, vor allem in dieser Gesamtheit. Mittlerweile sind wir auch ein Ökobusiness-Plan ausgezeichneter Betrieb. 
Mir wurde in den Kursen eine riesige ‚Toolbox‘ überreicht, aus der ich mich im Berufsalltag bedienen kann. Es gibt im Qualitätsmanagement mehrere Werkzeuge, die man anwenden kann. Ziel ist die Suche nach dem passenden Hilfsinstrument für das eigene Unternehmen. Bei mir waren es Tools aus dem Risikomanagement, die für die Mitarbeiter/innen greifbar sind und ein Bewusstsein für Risiken schafften. Ich bringe Vorschläge für Verbesserungen und erarbeite, gemeinsam mit den Fachbereichen, Prozessoptimierungen. Hierbei trete ich als überparteilicher Mediator zwischen den interessierten Parteien auf – das ist es auch, was ich an dieser Arbeit so schätze. 

Woran können Sie sich aus Ihrer Zeit der Ausbildung besonders gut erinnern?
Neben den Erfahrungsschätzen der Referenten erinnere ich mich gut und gerne an die Vielfalt der vertretenen Branchen. So saßen Teilnehmer aus der Automobilindustrie neben Beauftragten von Pharmaunternehmen und Dienstleistern. Dieser Mix hatte einen regen Erfahrungsaustausch zur Folge. So unterschiedlich die Gruppe auch schien, so homogen war sie am Ende des Kurses. Ich stehe heute noch in regelmäßigem Kontakt zu einigen Kollegen – am TÜV AUSTRIA Qualitätstag freute ich mich, ebenfalls wieder Kursteilnehmer getroffen zu haben.   
  
Danke für's Gespräch.

Der Kurs zum Interview: Ausbildung zum/r zertifizierten Qualitätsmanager/in TÜV®

Kontakt

T: +43 (0)5 0454-8000
E: akademie@tuv.at

TÜV AUSTRIA-Platz 1
2345 Brunn am Gebirge

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