Technik, die Menschen schützt
Genauer gesagt seit 1872 steht der TÜV AUSTRIA (damals noch als „Dampfkesseluntersuchungs- und Versicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit“) für Sicherheit im Umgang mit Druckgeräten. Aber Sicherheit beginnt nicht erst bei der regelmäßigen Überwachung und Prüfung, sondern bereits bei der Planung und Konstruktion von Druckbehältern. Bei Dampf, Gas und Flüssigkeiten, die unter Druck stehen, steht auch immer eines auf dem Spiel: die Sicherheit. Bereits minimale Druckveränderungen haben große Auswirkungen – zum Teil auch tragische. Kessel, Leitungen, Behälter und Ventile: Was vor 150 Jahren als Hochrisikothema begann, hat durch strenge Prüfverfahren, Normen und Standards dazu geführt, dass Sicherheit heute kein Zufallsbefund mehr ist. Heute werden Rechenmodelle und Simulationen ermittelt, noch weit bevor ein Bauteil überhaupt gefertigt wird.
Seit Jahrzehnten tragen die TÜV AUSTRIA Expert:innen dazu bei, dass Behälter, Leitungen, Anlagen nicht nur funktionieren, sondern geprüft und sicher betrieben werden können. Unser Kollege Sebastian Schindler (TÜV AUSTRIA GMBH) beschäftigt sich seit 20 Jahren mit Entwurfsprüfungen nach Druckgeräterichtlinie und Druckgerätegesetz und lehrt die Verfahren des numerischen Zulässigkeitsnachweises mittels Finite-Elemente-Methode. Vor kurzem hat er dazu sein erstes Fachbuch im TÜV AUSTRIA Fachverlag publiziert.
Über das neue Fachbuch Zulässigkeitsnachweis im Druckbehälterbau mittels Finite-Elemente-Verfahren
Ein Leitfaden für modernes Ingenieurwissen mit realistischen Rechenbeispielen aus der täglichen Praxis
Zahlreiche praxisnahe Beispiele und konkrete Umsetzungshinweise erleichtern den Einstieg und unterstützen bei der sicheren Interpretation von Berechnungsergebnissen. Damit ist dieses Buch ein wertvoller Leitfaden für alle, die Druckgeräte über die Grenzen klassischer Formelverfahren hinaus regelkonform und effizient auslegen möchten.



