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Zukunft ist jetzt: Weniger Energieverbrauch zahlt sich aus

Der Tag der Energiebeauftragten und -auditor/innen am TÜV AUSTRIA Campus

TÜV AUSTRIA AKADEMIEAuf der Fachtagung der TÜV AUSTRIA Akademie im März drehte sich alles um den nachhaltigen Einsatz von Energie: von aktuellen Förderangeboten des Bundes bis hin zu spannenden Impulsen zur Energiekultur war an Fachinput alles dabei.

Energieverantwortliche nehmen in Unternehmen eine zentrale Schlüsselrolle ein: Sie decken Energieeinsparungspotentiale auf, die erheblich zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Umweltschutzes beitragen. Für umweltrelevante Maßnahmen stellt das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus jetzt einen noch größeren Fördertopf mit Schwerpunkt auf heimische Klein- und Mittelbetriebe bereit. Im Sinne der #mission2030 wird die Implementierung eines Energiemanagementsystems mit einem Gesamtbudget von über 5 Millionen Euro gefördert oder geplante Investitionen für den Einsatz modernster Umwelttechnologien. Der „Raus aus dem Öl-Bonus“ belohnt Private, Gemeinden und Betriebe für den Tausch eines fossilen Heizsystems gegen klimafreundliche Systeme.

Die beste Energieeffizienzstrategie nützt jedoch nur dann etwas, wenn Top-Management und Mitarbeiter/innen geschlossen hinter den Energie-Zielen stehen und diese entsprechend umsetzen. Gelebte Energiekultur, die die Verankerung von Energiebewusstsein in den Köpfen aller impliziert, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für nachhaltigen Unternehmenserfolg. Kurz- bis mittelfristige Erfolge versprechen z. B. der Einsatz von E-Fahrzeugen, der Thermografie-Check am Gebäude oder der Einsatz von Multifunktionsgeräten. Auch hier zahlt sich der Griff in den Fördertopf aus: Das Verkehrsministerium bietet gemeinsam mit dem Nachhaltigkeitsministerium Betrieben, Gebietskörperschaften und Vereinen ein Förderprogramm für die Anschaffung von ein- und zweispurigen Elektrofahrzeugen. 

Dass man Nachhaltigkeit messen kann, bewies der Beitrag über die Berechnung des CO2-Ausstoßes anhand verschiedener Musterbeispiele. Auf Basis des „Greenhouse Gas Protocols“ lassen sich Treibhausgasemissionen (CO2-Fußabdruck) einfach ermitteln. Eine Vergleichsrechnung zeigt die Einsparungen aufgrund des Einsatzes von z. B. elektrischer Energie auf Basis erneuerbarer Energie (Ökostrom).  – Ob Privater, mittelständischer Betrieb oder Konzern: strategische, aber auch einfache Energieeffizienz-Maßnahmen können Großes für die Zukunft bewirken!

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Brunn am Gebirge, 03.07.2019
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