Der Auftragnehmer hat die "Prüf- & Warnpflicht" beim Erstellen des Angebotes und rechtzeitig vor seiner Leistungserbringung durchzuführen. Durch die seitenreichen Vertragsbedingungen und die umfangreichen Vorbemerkungen zum Leistungsverzeichnis ist es für den Anbieter "Pflicht" geworden, die Unterlagen zu seiner eigenen Sicherheit genau zu prüfen.

Richtiger Schriftverkehr und Verhandlungen (wenn möglich) helfen, gewisse "Gefahren" zu entschärfen. Die Praxis hat gezeigt, dass bei richtiger und rechtzeitiger Durchführung der gegenseitigen Vertragspflichten diese zum Vorteil des Auftragnehmers genutzt werden kann und damit seine Risiken (Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüche) abgemindert werden.

Inhalte:

  • Vorbemerkungen des Leistungsverzeichnisses
  • Ausschreibungsunterlagen
  • Schriftliche Mitteilung der Bedenken an den Auftraggeber nach BVergG
  • Vertragsbestandteile, Ausführungsunterlagen
  • Allgemeine Vertragsbedingungen
  • Was ist alles Gegenstand eines Zuschlages (Werkvertrag)?
  • Sphären des Auftragnehmers und des Auftraggebers
  • Erkennen von Vertragsrisiken und Möglichkeiten der Abwehr
  • Wirtschaftliche Auswirkungen einzelner Vertragspunkte
  • Schriftliche Mitteilung der Bedenken an den Auftraggeber
  • Risikominderung durch Beweissicherung (u.a. Schriftverkehr)
  • Prüf- und Warnpflicht, Verbesserungsvorschläge
  • Ausführung trotz Warnung
  • Gewährleistungs- und Schadenersatzansprüche
  • Übungen und Beispiele aus der Praxis

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Kursfakten

Unterrichtseinheiten: 8

Teilnahmebetrag:  - zzgl. 20% USt. Im Teilnahmebetrag sind Kursunterlagen, Kaffeepausen und Mittagessen sowie Seminargetränke inkludiert.

Kursvoraussetzungen: keine

Kursabschluss: Teilnahmebestätigung der TÜV AUSTRIA AKADEMIE GMBH.

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