Zukunft ist jetzt: Weniger Energieverbrauch zahlt sich aus

Auf dem Tag der Energiebeauftragten und -auditor/innen drehte sich alles um den nachhaltigen Einsatz von Energie.

Energiegeladener Start in den Tag - mit dem Energieeffizienz-Rap von Mario Bottazzi geht vieles leichter!

Auf geht`s! Ein guter Tag beginnt mit schwungvoller Musik. Offenheit steht an erster Stelle, wenn es darum geht, Mitarbeiter/innen für Änderungen zu gewinnen.

Stefan Pfefferer, MBA, eröffnet die Tagung in seiner Rolle als Gastgeber und Schirmherr des TÜV AUSTRIA Campus.

Mag. Isabella Plimon vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus stellt den Energieverantwortlichen das aktuelle Förderangebot vor. - Der Griff in den Fördertopf kann sich lohnen!

Die aktuelle Broschüre des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus: Auf dem Weg in eine klimafreundliche Zukunft.

DI Gerhard Eichinger, Lead-Auditor des TÜV AUSTRIA, erklärt, was sich bei der (neuen) ISO 50001 geändert hat und was gleich geblieben ist.

Fachkompetenz hat viele Namen: DI Georg Danzinger, Ing. Christian Wimmer, Bmstr. DI Andreas Kloiber, Stefan Pfefferer, MBA, Mag. (FH) Karin Newald, DI Peter Sattler, Ing. Richard Hecher

Ing. Richard Hecher, MSc, ist der Experte, wenn es um die rechtskonforme Dokumentation und Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften geht. Er stellte das Energie-Rechtsregister als ein geeignetes Mittel für mehr Rechtssicherheit im Unternehmen vor.

Und natürlich durfte auch der TÜV AUSTRIA Fachverlag mit seinem umfangreichen Sortiment an Fachpublikationen nicht fehlen - vom Praxishandbuch Energiemanagement bis hin zu den Beauftragten im Betrieb bieten wir alles an, was im Betrieb gebraucht wird.

Geballtes Know-how unserer Referent/innen (v.li.n.re.): Thomas Rochowansky, MBA, Marcus Fehringer, BSc, Stefan Pfefferer, MBA, Mag. Isabella Plimon, Ing. Richard Hecher, Mag. (FH) Karin Newald, Ing. Christian Wimmer

Heinz Sares, Der Professir, bot spannende Einblick in das Thema Klimaschutz: von der Messung der CO2-Produktion im Betrieb bis hin zu praktischen Tipps für die Umsetzung im täglichen Arbeitsalltag.

Je aufschlussreicher die Vorträge, desto interessierter die Teilnehmer/innen. Die Frage "Wie hat sich das Energiebewusstsein im Laufe der Zeit verändert?", löste aktive Beteiligung des Publikums aus.

DI Georg Danzinger präsentierte die Power2Heat-Anlage der Wien Energie und erklärte, wie man aus überschüssigem Strom Wärme gewinnen kann.

Am Nachmittag ging es mit praxisorientierten Themen weiter. Vier verschiedene Referenten stellten den Teilnehmer/innen Rede und Antwort zu energierelevanten Bereichen.

So funktioniert eine Wärmebildkamera! Bmstr. DI Andreas Kloiber vom TÜV AUSTRIA zeigte, worauf es ankommt und gab Tipps zur richtigen Messung.

Display der Wärmebildkamera.

Bmstr. DI Andreas Kloiber vermittelt Grundlagenwissen über gebäuderelevante Faktoren in Sachen Energieeffizienz.

Marcus Fehringer, BSc, von QMotion demonstrierte, dass sich der Einsatz von E-Mobilität lohnen kann.

Mag. (FH) Karin Newald, Programmverantwortliche für Umwelt-Energie-Abfall, Gebäudetechnik uvm. mit Referent DI Peter Sattler von Sattler Energie Consulting. Er ist mitunter der Experte für den energieeffizienzrelevanten Faktor Prozess.

Ing. Christian Wimmer, MBA, von cwi solutions gab praxisnahe Tipps zum Thema Energiesparen im Unternehmen. Was sind die "Quick Wins", wie können Mitarbeiter/innen und Management zu mehr Energiebewusstsein beitragen?

Energieverantwortliche nehmen in Unternehmen eine zentrale Schlüsselrolle ein: Sie decken Energieeinsparungspotentiale auf, die erheblich zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Umweltschutzes beitragen. Für umweltrelevante Maßnahmen stellt das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus jetzt einen noch größeren Fördertopf mit Schwerpunkt auf heimische Klein- und Mittelbetriebe bereit. Im Sinne der #mission2030 wird die Implementierung eines Energiemanagementsystems mit einem Gesamtbudget von über 5 Millionen Euro gefördert oder geplante Investitionen für den Einsatz modernster Umwelttechnologien. Der „Raus aus dem Öl-Bonus“ belohnt Private, Gemeinden und Betriebe für den Tausch eines fossilen Heizsystems gegen klimafreundliche Systeme.

Die beste Energieeffizienzstrategie nützt jedoch nur dann etwas, wenn Top-Management und Mitarbeiter/innen geschlossen hinter den Energie-Zielen stehen und diese entsprechend umsetzen. Gelebte Energiekultur, die die Verankerung von Energiebewusstsein in den Köpfen aller impliziert, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für nachhaltigen Unternehmenserfolg. Kurz- bis mittelfristige Erfolge versprechen z. B. der Einsatz von E-Fahrzeugen, der Thermografie-Check am Gebäude oder der Einsatz von Multifunktionsgeräten. Auch hier zahlt sich der Griff in den Fördertopf aus: Das Verkehrsministerium bietet gemeinsam mit dem Nachhaltigkeitsministerium Betrieben, Gebietskörperschaften und Vereinen ein Förderprogramm für die Anschaffung von ein- und zweispurigen Elektrofahrzeugen.

Dass man Nachhaltigkeit messen kann, bewies der Beitrag über die Berechnung des CO2-Ausstoßes anhand verschiedener Musterbeispiele. Auf Basis des „Greenhouse Gas Protocols“ lassen sich Treibhausgasemissionen (CO2-Fußabdruck) einfach ermitteln. Eine Vergleichsrechnung zeigt die Einsparungen aufgrund des Einsatzes von z. B. elektrischer Energie auf Basis erneuerbarer Energie (Ökostrom). ­– Ob Privater, mittelständischer Betrieb oder Konzern: strategische, aber auch einfache Energieeffizienz-Maßnahmen können Großes für die Zukunft bewirken!

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E: akademie@tuv.at

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