TÜV Austria Akademie | Mehr Stress am Arbeitsplatz: Welchen Einfluss hat Corona?

Mehr Stress am Arbeitsplatz: Welchen Einfluss hat Corona?

Der TÜV AUSTRIA-Livestream zum Thema Arbeitssicherheit klärte auf.

Bereit für den Livestream: Thomas Rochowansky und Martin Schmutzer bei der Eröffnung.

Martin Schmutzer begrüßt die Zuseher - live im Studio.

Ing. Tony Griebler, Ombudsmann, Arbeitsinspektorat

Tony Griebler referiert über Unterweisungen: online vs offline.

Ing. Andreas Oberweger, Leiter Kompetenzzentrum Industrie 4.0 und Robotik, TÜV AUSTRIA

Andreas Oberweger präsentiert die neuesten Entwicklungen im Bereich Exo-Skelette.

Mag. Dr. Oliver Scheibenbogen. Institutsleiter-Stellvertreter für Sozialästhetik und psychische Gesundheit, Sigmund Freud PrivatUniversität Wien

Oliver Scheibenbogen über Stress am Arbeitsplatz: Welchen Einfluss hat Corona?

So sieht es hinter den Kulissen unseres Livestream-Studios aus.

Auch hjnter den Kulissen gilt: Mit Abstand am besten.

Arbeitnehmer sind nicht nur physischen sondern auch psychischen Belastungen ausgesetzt. Welche Maßnahmen sorgen für mehr Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz? Dies beantworteten die Experten am TÜV AUSTRIA Sicherheitstag im Juni mit besonderem Augenmerk auf den Stressfaktor Corona.

Stärkere Belastung durch Covid-19
Wie gestresst sich Arbeitnehmer tatsächlich fühlen, hängt grundsätzlich von zwei Faktoren ab: von den Persönlichkeitsmerkmalen und den Tätigkeitsmerkmalen. Burnout-gefährdet sind Männer und Frauen gleichermaßen, wobei das mittlere Management aufgrund seiner „Sandwich-Position“ besonders betroffen ist. Interessanter Aspekt: Die Altersverteilung spielt bei der Entstehung eine wesentliche Rolle. Auch jüngere Personen zwischen 20 und 29 sowie ältere Personen ab 60 kämpfen gegen Symptome wie Schlafstörungen, Verspannungen und erhöhte Gereiztheit. 

Letztere war in der Hochblüte der Corona-Krise verstärkt zu bemerken. 25 % der befragten Personen einer aktuellen Studie gaben an, stark belastet gewesen zu sein. Die Ungewissheit, das Arbeiten im Homeoffice und ständig wechselnde Rahmenbedingungen sind Covid-bedingte Belastungsfaktoren, die das Leben der Arbeitnehmer zusätzlich erschwerten. Dies führte zu mehr Alkoholkonsum und höherer psychischer, wirtschaftlich und finanzieller Belastung. 

Was hilft, um in Krisenzeiten psychisch gesund zu bleiben?
Wer es im Homeoffice schwer hat, zwischen Arbeit und Freizeit zu trennen, dem könnte die Einführung von Ritualen helfen. Bei herausfordernden Situationen (Beispiel Umsetzung von Hygienemaßnahmen) ist Solidarität als Bewältigungsstrategie wichtig. Sie gibt den handelnden Personen Kraft und dem Handeln Sinn. Und wer neue Technologien als Bereicherung sieht, tut sich in Zukunft beim Arbeiten bestimmt leichter. „Aus der Krise lernen“, lautete das Fazit des Institutsleiter-Stellvertreters für Sozialästhetik und psychische Gesundheit an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien.
  
Dieses Jahr bot die TÜV AUSTRIA Akademie erstmals einen Auszug aus dem Programm des TÜV AUSTRIA Sicherheitstages als Livestream. Ob Online-Unterweisungen Sinn machen und was bei der Auswahl von Exo-Skeletten zu beachten ist, wurde ebenfalls erörtert. Das volle Programm folgt dann am 22. Oktober in Vösendorf.

www.tuv-akademie.at/sicherheitstag-2020

Im Streaming-Studio
Mag. Dr. Oliver Scheibenbogen (Institutsleiter-Stellvertreter für Sozialästhetik und psychische Gesundheit, Sigmund Freud PrivatUniversität Wien), Ing. Tony Griebler (Ombudsmann, Arbeitsinspektorat), Ing. Andreas Oberweger (Leiter Kompetenzzentrum Industrie 4.0 und Robotik, TÜV AUSTRIA)

TÜV AUSTRIA Sicherheitstag 
22.10.2020, Eventhotel Pyramide, Vösendorf

Rückfragehinweis
Martin Schmutzer, Programmverantwortlicher Arbeitssicherheit, TÜV AUSTRIA Akademie, TÜV AUSTRIA-Platz 1, 2345 Brunn am Gebirge, e: martin.schmutzer@tuv.at, t: +43 (0)5 0454-8192

Kontakt

T: +43 (0)5 0454-8000
E: akademie@tuv.at

TÜV AUSTRIA-Platz 1
2345 Brunn am Gebirge

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